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Historie: Deutschbentschek

Deutschbentschek - ein Dorf im Banat

Nemeth Benczek, Felsöbenczek, Bencecu de sus

Der Ort Bentschek und seine Umgebung sind altes Kulturland. Erdgrabungen brachten zum Vorschein, das auf dem Boden unserer Heimat schon in den ältesten Zeiten Menschen wohnten. Daker, Römer, Vandalen, Goten, Gepiden, Hunnen, Slaven und Magyaren lösten sich im Laufe der Zeit ab. Auch Tataren bewohnten zeitweise diese Gegend.

Seit dem 15. Jahrhundert haben wir verlässliche geschichtliche Daten über den heutigen Ort Rumänischbentschek. Damals hies der Ort Vencze, nach dem damaligen Grundherr. Der Ort gehörte zur Borselyuker Herrschaft die ihren Sitz auf der Borselyuker Burg hatte, uns heute unter der Bezeichnung Hortjeluk noch immer ein Begriff.

Die Einwohner des Ortes waren Leibeigene und mußten für den Grundherrn Frondienste leisten und hohe Steuern und Abgaben entrichten. In diesem Jahrhundert wechselten die Grundherren häufig. Auch Johann Corvin Hunyadi war fast zwei Jahrzehnte Grundherr. 

Gegen Ende des Mittelalters besiedelten Serben die von den Türken befreite Gegend und aus Vencze wurde Bencsec. Unter diesem Namen finden wir die Ortschaft auch auf der 1723 herausgegebenen Karte des Gouverneurs Florimund Graf Merczy.
1526, nach dem Sieg der Türken, ging die wirtschaftliche Lage und die Einwohnerzahl drastisch zurück. In Bentschek wohnten noch 11 Familien.

Nach der Vertreibung der Türken und Beginn der Kolonisierung, gehörte Bentschek zu den Ortschaften die in der ersten und zweiten Ansiedlungsperiode erweitert wurde. 
Die Lippaer Kameralverwaltung lies Rumänen aus Siebenbürgen ansiedeln. Aus einem Haufendorf wurde ein Straßendorf und die Zahl der Familien stieg von 11 auf 97.
Seit dem Jahre 1782 versuchte man deutsche Kolonisten in diesem rumänischen Dorf anzusiedeln. Die ersten Deutschen kamen aus Mali Torini, einer nicht mehr existierenden Ortschaft in der nähe von Gertjanosch. Es waren Familien, die aus einer hügeligen Gegend Deutschlands stammten und die eintönige Ebene der Banater Heide nicht vertrugen und sich in der Hügellandschaft mit viel Wald um Bentschek mehr an die alte Heimat erinnert fühlten. 

Zur Gründung einer neuen deutschen Ortschaft auf der anderen Seite des Bacinbaches kam es auf Beschluss der Lippaer Kameralverwaltung und Genehmigung durch die Landesverwaltung in Temeschwar im Jahre 1793. Es wurden auf dem Hang 48 Häuser in einer schnurgeraden Linie erbaut und 1794 besiedelt. Im Jahre 1806 waren es schon 106 Häuser.

Der steile Hang auf dem diese Häuser erbaut wurden, bot den Kolonisten keine Möglichkeit zur Entfaltung. Sie hatten weder Garten, noch einen wirklichen Hof
ums Haus. Dazu kam noch die sumpfige, ungesunde Luft aus dem versumpften Tal, eine Brutstätte für Typhus, Cholera und Pest. Die Neusiedler waren mit diesem Zustand nicht zufrieden und verlangten eine Umsiedlung auf eine Anhöhe um den Ausdünstungen der Sumpflandschaft zu entgehen. Die Kameralverwaltung sah, das eine Umsiedlung - um die Siedler zu behalten -notwendig war, und begann im Jahre 1806 mit der Erstellung eines neuen Dorfplanes und der Erbauung eines neuen Dorfes auf dem Berg.

Am 10 Mai 1807 begann die Verlegung der Deutschen aus dem Tal auf den Berg und von da an, gibt es in der Geschichte ein Deutschbentschek und ein Rumänischbentschek.

Das neue Dorf Deutschbentschek hatte im Umsiedlungsjahr 1807 129 Hausplätze mit über 300 Bewohner. 3 gerade Gassen, die Hintergasse, die Mittergasse und die Nußbaumgasse und drei Quergassen, Gässle genannt, die keinen Namen hatten, bildeten das erste Dorfbild wie aus beiliegender Skize ersichtlich.

Die Einwohnerzahl stieg, trotz vieler Epidemien ständig. So lebten 1810 schon 548 Personen im Dorf. In den Jahren zwischen 1820 und 1871 wurde eine neue Gasse, die Kleinhäuslergasse dazu gebaut denn im Jahre 1870 lebten schon 1485 Personen in Deutschbentschek. Die Einwohnerzahl stieg auf 1579 im Jahre 1880; 1662 im Jahre 1890; die höchste Einwohnerzahl mit 1723 Personen gab es im Jahre 1900. Ab diesem Jahr kann man deutlich den Rückgang der Bevölkerung beobachten. Das Einkindersystem hielt auch in Deutschbentschek Einzug und hatte verheerende Folgen. 1910 gab es nur noch 1656 Einwohner, 1930 nur noch 1417, 1940 gab es wieder einen kleinen Zuwachs auf 1532, aber von diesem Zeitpunkt, durch Krieg, Deportation, Umsiedlung, sank die Einwohnerzahl von Jahr zu Jahr. 1985 waren es noch 168 und 1995 verließ die letzte deutsche Familie, Hans und Teresia Altenbach, geb. Scheirich unser Deutschbentschek.

Deutschbentschek ist eine Binnensiedlung. Darum ist das Herkunftsgebiet eines Großteils der Einwohner nicht, oder nur durch gezielte Ahnenforschung zu ermitteln. Wie schon erwähnt kamen die ersten Siedler aus der nicht mehr vorhandenen Ortschaft Mali Torini bei Gertjanosch. Des weiteren siedelten Familien aus den schon existierenden Ortschaften Guttenbrunn, Blumental, Königshof, Jahrmarkt, Bruckenau, Glogowatz u.a. Aus den heutigen zu Serbien gehörendem Ortschaften Zichidorf und Franzdorf siedelten 50 Familien in Bentschek.

Deutschbentschek ist wie schon oben erwähnt eine kamerale Ansiedlung auf einer Fläche von einem Quadratkilometer. Der Kameralbeamte aus Lippa schreibt an den Temeschwarer Bischof : „In einem korrekten Viereck entstand eine schöne neue Gemeinde, mit breiten Gassen, umringt von Urwäldern, tragbarem Boden und die gesunde Luft mit dem sehr frischen guten Trinkwasser macht den Aufenthalt angenehm“.

Im Jahre 1814 wurde das Kameralgut Bentschek dem Fürsten Feldmarschall Karl Schwarzenberg für seine Verdienste im Kampf gegen Napoleon von Kaiser Franz geschenkt und die Einwohner wurden Leibeigene mit unvorstellbaren persönlichen Leistungen die sie dem Gutsherren zu erbringen hatten.
Bis 1848 wechselten zwei Gutsherren.

Bentschek und auch Deutschbentschek hatte keine eigene Pfarrei. Bis 1807 gehörte Bentschek teils zu Königshof, teils zu Blumental. Von 1807 bis 1825 wurden die Bentscheker von der Jahrmarkter Pfarrei betreut. 1810 schon schrieben sie an das Bischöfliche Ordinariat und baten um einen Pfarrer und verpflichteten sich, trotz ihrer Armut, zum Heile ihrer Seelen den Pfarrer selbst zu bezahlen, sonst wären sie gezwungen die Gemeinde zu verlassen, um keinen Schaden an der Seele zu erleiden. Diese Briefe liegen auch heute noch zur Ansicht im bischöflichen Archiv in Temeschwar vor.

Am 20 August 1825 bekam Bentschek seinen ersten Pfarrer, Stefan Kemka. Sein Nachfolger von 1830 bis 1845 war Pfarrer Georg Nadl. In seiner Zeit und unter den Grundherrn der adligen Familie Tökely wurde am 19 Juni 1832 der Grundstein der Kirche gelegt und am 13 September 1833 eingeweiht.

Nach 1845 kamen verschiedene Seelsorger, manche nur für ganz kurze Zeit, andere, denen Bentschek sehr viel zu verdanken hat, wie Josef Simoncsics von 1845 bis 1871; Josef Straub, von 1871 bis 1888; Mathias Gozsy, ein Bauernsohn aus Bogarosch von 1888 bis 1925 und dem die Bentscheker Weinbauern die Rettung ihrer Weinreben durch die Einfuhr der amerikanischen Unterlage gegen die Reblaus verdanken; Mathias Wetzler, ein Sackelhausener Schwabenkind von 1925 bis 1944; Kaplan Stefan Nagy, von 1938 bis 1944, und als letzter Pfarrer, der aus Gottlob stammende Johann Kollmer von 1944 bis 1974, als er die Bruckenauer Pfarrei übernahm und Bentschek eine Filiale wurde.

Heute wird die Kirche von den ungarischen Katholiken und den griechisch Katholischen Rumänen besucht und von der Pfarrei Dumbravitza (Uysentesz) betreut. Die Heimatortsgemeinschaft unterstützt den Erhalt der Kirche,(im Jahre 2007 wurde Sie einer Generalreparatur unterzogen), die Instandhaltung des Friedhofes und der anderen kirchlichen Denkmäler durch Spenden unserer Landsleute aus Deutschland, Österreich, Amerika und Kanada.

Was die Geschichte unserer Ortschaft im 19.Jahrhundert betrifft, gab es einige besondere Ereignisse. Die Revolution von 1848 brachte die Abschaffung der Leibeigenschaft und dadurch große Verbesserungen im Lebensstandart der Landbevölkerung. Sämtliche Versuche des Ungarischen Staates die deutsche Bevölkerung zu Magyarisieren hatte keinen Erfolg. Sie waren und blieben Deutsche. Trotzdem waren sie treue Untertanen des Staates, zahlten brav ihre Steuern und auch ihren Blutzoll als Soldaten der K.u.K. Armee im ersten Weltkrieg. 
In der Zwischenkriegszeit, in den Jahren 1918 – 1940, erlebte Bentschek seine Glanzzeit. Der Aufschwung war ersichtlich. Die Mechanisierung der Landwirtschaft begann. Die ersten Traktoren kamen ins Dorf. Sämaschienen, Garbenbinder, Grasmäher, Maissetzer, Zweischaarpflüge hielten Einzug in fast jeden größeren Bauernhof. Die Viehzucht erreichte ihren Höchststand und auch der Wein und Obstbau war eine sehr wichtige Einnahmequelle für die Dorfbewohner. 
Diese Periode des Aufblühens und des Wohlstandes nahm mit Beginn des zweiten Weltkriegs ein abruptes Ende. Durch Requirierung der Pferde für das Militär erlitt die Landwirtschaft einen erheblichen Schaden. Der 23. August 1944 brachte das Ende einer so schön begonnenen Zeitspanne von 20 Jahren.

Durch die totale Enteignung 1945, durch die Deportation aller noch vorhandenen deutschen Arbeitskräften begannen Jahre bitterer Not und Entrechtung.
Von diesen Schicksalsschlägen hat sich unsere Gemeinschaft nicht mehr erholt. Nach Heimkehr der Kriegsteilnehmer und Russlandverschleppten kam wieder ein klein wenig Hoffnung auf, doch schon die kommenden Jahre zeigten das es keine Zukunft in einem von Kommunisten regierten Land gibt.

Ausgangs der 50.Jahre begann bereits die Familienzusammenführung und die Übersiedlung in Ortschaften die der Stadt näher lagen, um in der Stadt eine leichtere und besser bezahlte Arbeit als wie in der Kollektivwirtschaft oder im Staatsgut zu finden.

Die Zahl der Einwohner nahm von Jahr zu Jahr ab. 1978 gab es keine Musikkapelle mehr. Auch keine kulturellen Veranstaltungen sorgten für ein bischen Zerstreuung der noch dort lebenden. Das Leben war ein einziger Kampf ums Überleben. Wer die Möglichkeit hatte – und es waren viele – versuchte mit seinen letzten Mitteln sich den Weg in die Freiheit zu erkaufen. Einigen gelang dieser Weg, andere verloren ihr teuer erspartes Geld und konnten erst nach dem Sturz des Diktators Ceausescu dem Heimatort den Rücken kehren.

Die Deutschbentscheker Bevölkerung lebte hauptsächlich von Landwirtschaft und Weinanbau. Jeder Einwohner, (jedes Haus) besaß ein Stück Weingarten. Der Bentscheker Wein, durch seine natürliche Säure zum Verschnitt anderer Weine die auf der Banater Heide wuchsen direkt prädestiniert, fand immer einen Abnehmer und sorgte für das nötige Kleingeld in jeder Familie.

Das einzige Industrieunternehmen, neben Dreschgarnituren, war die Getreidemühle mit drei Walzen und einem Maisschroter, später Hammerschroter, betrieben mit einem langsam laufenden einzylindrigem Dieselmotor. Handwerksbetriebe wie Schreiner, Wagner, Schmiede, Fassbinder, Schneider, Schuster u.a. gab es auch, so wie auch Kaufläden wo man alles zum täglichen Leben Nötige kaufen konnte.

In Deutschbentschek gab es vor dem zweiten Weltkrieg mehrere Vereine. Schon im Jahre 1887 wird der Schützenverein gegründet der bei allen größeren Feierlichkeiten mitwirkte und durch seine schöne Uniform immer für eine Augenweide da war. 1931, wurde er auf Grund eines Beschlusses der rumänischen Behörden aufgelöst.
1890 wird der Leichenbestattungsverein mit eigener Satzung und Vorstand gegründet. Er diente den Hinterbliebenen bei der Beisetzung ihrer Toten mit Totenwagen, Totenträger und Grabmacher. Ein bezahlter Kassierer ging von Mitglied zu Mitglied und kassierte die beschlossenen Gebühren. Mitglied in diesem Verein waren fast alle Haushalte.

1931 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Ihr erster Kommandant war Ludwig Lehmann. Des weiteren gab es einen Männergesangsverein, einen Katholischen Jugendverein, einen Katholischen Mädchenkranz, einen Katholischen Deutschen Frauenverein und seit 1871 eine Blasmusikkappelle die zu allen Anlässen, ob freudiger oder trauriger Natur aufspielte.

In den Vorkriegsjahren, aber auch nach dem zweiten Weltkrieg wurden in Deutschbentschek sehr viele Theaterstücke aufgeführt. Jeder Verein beteiligte sich an diesen Aufführungen. Die langen Winterabende waren die Zeit in denen diese Theaterstücke eingelernt und zu Weihnachten, aber meistens in der Faschingszeit zur Aufführung gelangten. Es wurden Einakter, Schwänke, aber auch abendfüllende Stücke in drei und vier Aufzügen aufgeführt und am besten gefielen die Stücke in denen es auch etwas zum weinen gab. So wurden die Stücke : Wenn du noch eine Mutter hast; Mag auch die Liebe weinen; Die Else vom Erlenhof ; aber auch lustige Stücke wie; Das sündige Dorf; Der verkaufte Großvater; und viele andere aufgeführt. In den sechziger Jahren kam die Theatergruppe des Kulturheims mit Hans Kehrers Stück „Der Korbflechter“ mit Michael Andree in der Hauptrolle zur Endausscheidung nach Bukarest und bekam einen ersten Preis.

In der Deutschbentscheker Mundart herrscht das Rheinfränkische Element vor. Ähnlich wie bei uns spricht man in der Umgebung von Saarbrücken, Birkenfeld, Kreuznach, Worms, Kaiserslautern, Mannheim, Speyer und Pirmasens. Der Bentscheker geht nicht hem, sondern hom. Wenn er sich setzt, dann hockt er sich und wenn er schläft, dann schlooft er. Wo in anderen Ortschaften das E oder A verwendet wird, ist es in Bentschek das O. In Bruckenau sagt man über ich habe; „ich hun: „in Bentschek; „ich hab“. Auch essen die Bruckenauer Sopp, die Bentscheker aber Supp, aber das Huhn das darin gekocht wird hat denselben Kukruz der Banater Hecke gefressen.

Die Rückwanderung der Deutschbentscheker in die Urheimat begann schon 1957. Zwar vereinzelt, aber die Tendenz war schon da. Die erste Auswanderin war Elisabeth Hubert geb. Linz zu ihrem Sohn nach Österreich. Es folgten in den Jahren 1958 die Familie Peter und Margarete Geiss, Johann und Elisabeth Krug mit Tochter Anna, Peter und Susanna Schreiber zu ihren Söhnen nach Deutschland. Dann vereinzelt in den sechziger Jahren Wendelin und Anna Jakob zu ihrem Sohn nach Kanada, Jakob Krämer zu seinem Vater nach Deutschland und noch einige Familien. Aber schon 1980 lebten in der Bundesrepublik 660, in der DDR 19, in Österreich 26, in Amerika 55, in England 2, und in Australien 2 Bentscheker. Zusammen waren das 764 Personen, also insgesamt mehr als noch in der alten Heimat lebten.
 
Der Rückgang in der alten Heimat hatte drastische Auswirkungen auf das politische und kulturelle Leben. Der einzige Wunsch aller noch Verbliebenen war die Aussiedlung in die Bundesrepublik. Nach dem Sturz des Diktators Nicolae Ceausescu kamen in den Jahren 1990-1991-1992 die letzten noch dort lebenden Deutschbentscheker ins Mutterland. Den Abschluß machte die Familie Johann und Theresia Altenbach die als Letzte unser Heimatdorf im August 1995 verließen. 

In der Bundesrepublik lebt der größte Teil in den südlichen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Vereinzelt finden wir auch Familien in Nordrhein-Westfalen. Laut letztem Stand unserer Kartei leben auf der Welt 1261 Bentscheker und solche die sich zu Bentschek bekennen. Die meisten Bentscheker wohnen in Freiburg und Umgebung mit 74 Familien, gefolgt von Karlsruhe mit 36 Familien, Ludwigshafen mit 23, Ingolstadt mit 20, Augsburg mit 17, Frankenthal mit 11 und Schrozberg mit 7 Familien. 

Deutschbentschek hat seine Geschichte in der Monografie von Dr.Hans Weresch, herausgegeben im Jahre 1979, und den Monografien von Adam Handl „Deutschbentschek, ein Dorf im Banat“ und in „Schule und Kirche“ herausgegeben im Jahre 1981, von Adam Kuhn gibt es „Die Geschichte der Gemeinde Deutschbentschek vom Jahre 1792“, ebenfalls herausgegeben von Adam Handl für die Ewigkeit hinterlassen. 1995 erschien die Broschüre „Bestandsaufnahme des Deutschbentscheker Friedhofs imSommer 1995“ von Jakob Lehmann.

Im Jahre 1998 brachte die Heimatortsgemeinschaft unter der Redaktion von Franz Schneider ihr erstes Heimatblatt mit 88 Seiten und für Weihnachten 2009 ihr 12. Heimatblatt mit inzwischen 161 Seiten heraus und die Bestrebung geht dahin auch weiterhin jedes Jahr ein neues Heimatblatt zu erstellen. 

An dieser Stelle gehört ein Danke auch an Eva Gabriel. Wegen zu starker Belastung durch die Erstellung des Familienbuches, hat Franz Schneider die Redaktion des Heimatblattes an Eva Gabriel übergeben. Leider hat das Schicksal uns viel zu früh einen Strich durch die Rechnung gemacht und unsere Evi hat uns im Jahre 2004 für immer verlassen. Diesen Verlust versuchte ich, nach bestem Wissen und Gewissen, nach meinen bescheidenen Möglichkeiten auszufüllen und zeichne seither für das Zustandekommen unseres Heimatblattes verantwortlich.

Im Jahre 2003 erschien nach einer schwierigen, mit viel Herzblut verbundenen Arbeit Band I unseres Familienbuches für die Zeitspanne 1793 – 1852. 
Für diese aufopferungsvolle Arbeit sprechen wir auch auf diesem Wege unserem geschätzten Landsmann Lehrer Franz Schneider i.R. unseren Dank und Anerkennung aus, in der Hoffnung das ihm der liebe Gott die Kraft und Ausdauer schenkt, auch den zweiten Band, von 1852 bis in die Gegenwart vollenden zu können. Wir alle, wünschen es ihm.

Wir dürfen zufrieden auf unsere zweihundertjährige Geschichte zurück blicken. Alles Wissenswerte ist in Bild und Druck verewigt. Das letzte große steinerne Zeugniss ist das Kreuz an der Ödland Wallfahrtskapelle im Hotzenwald, wo auf einem aufgeschlagenen Buch folgendes zu lesen ist: „Wir gedenken unserer Toten in der ganzen Welt“. Auf der anderen Buchseite steht: Gestiftet von der HOG Deutschbentschek“. Auch nach hundert Jahren werden die Wanderer die an dieser Kapelle vorbei gehen lesen, das es einmal ein Deutschbentschek und Deutsche Menschen in dieser Gegend lebten.

Verfasser: Jakob Lehmann

Bilder



 Ortsansicht mit Kreuz


 historische Ansicht der Kirche


 historische Ansicht des Kirchweihfestes


 historische Ansicht der Schule

 

 

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