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Eine Fahrt im berühmten Schweizer Glacier-Express


Zu einer einzigartigen Reise in die Schweiz hat kürzlich der Kegelverein "Find nicht heim" und die HOG Deutschbentschek eingeladen
Am 14.05. frühmorgens um 7.00 Uhr besteigen 45 Teilnehmer den Reisebus - eine bunt zusammengewürfelte Schar an Reiselustigen verschiedener Altersstufen und Charaktere -. Die Sonne lacht vom Himmel, Fahrer Joachim chauffiert uns mit sicherer Hand gen Westen und versorgt uns mit Informationen über Land, Leute und organisatorischen Ablauf. Wir durchfahren das Höllental, passieren Geisingen, weiter auf der Autobahn bis Engen. An der Hegau Raststätte wird beim Sektfrühstück auf eine schöne und erlebnisreiche Reise angestoßen.
Weiter geht es vorbei an Stockach, entlang des Bodensees nach Friedrichshafen und speisen schließlich in Bregenz zu Mittag. In Bregenz, Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg, haben wir u.a. die Möglichkeit die Seebühne der Bregenzer Festspiele zu bestaunen
Nach der Mittagspause geht es durch das Rheintal nach Liechtenstein. In einer 35-Minutigen Rundfahrt mit dem Städtlezug sammeln wir interessante Eindrücke über die Hauptstadt Vaduz.Das Schloss thront rund 120 Meter über der Hauptstadt. In den Besitz des Hauses Liechtenstein kam es 1712. Fürst Franz Josef II. ließ es ausbauen und bewohnbar machen. 1939 zog er mit seiner Familie ein; derzeit ist es ständiger Wohnsitz der Fürstenfamilie.
Erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten sind u.a. die Kathedrale St. Florian, die fürstliche Hofkellerei, das Rote Haus (ein Treppengiebelhaus mit angeschlossenem Wohnturm und Torkelgebäude), das Regierungsviertel mit dem Regierungs-, Landtagsgebäude, das Post-, Landes- und Kunstmuseum.

Nach dem Aufenthalt in Vaduz setzen wir die Busfahrt über Chur, Lenzerheide, Tiefencastel fort bis wir am Abend unser Etappenziel Bivio erreichen. Schon die Fahrt dorthin ist bezaubernd, eine liebliche Landschaft, satte grüne Wiesen, eine klare Bergluft und die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Wir beziehen die Zimmer im Hotel Grischuna. Der nächtliche Ausblick von unseren Hotelzimmern in die umliegende Bergwelt beeindruckt alle sehr.
Am darauf folgenden Morgen dann die Überraschung: der Himmel von dicken Wolken verhangen, eine geschlossene Schneedecke finden wir vor.Ausgerechnet heute! Denn am 15.05. wartet der berühmte Glacier-Express - der langsamste Schnellzug der Welt - auf uns. Nach dem Frühstück besteigen wir unseren Bus; es geht von Bivio nach St. Moritz, wo wir den Glacier-Express um 10.00 Uhr besteigen wollen. Es wird ein wahrhaft unvergesslicher Tag. Unser Wagen war für 9.00 Uhr reserviert. Was nun? Also setzen wir unsere Busfahrt zur nächsten Zustiegsmöglichkeit nach Chur fort. Und tatsächlich, mit zwei Stunden Verspätung haben wir unseren Zug erreicht. Der Zug hat nur 1. Klasse-Wagen, die als Panoramawagen riesige Fenster haben und freien Blick in alle Richtungen erlauben. Im Gegensatz zur normalen ersten Klasse befinden sich aber vier Sitze in einer Reihe, mit dem Gang dazwischen. Es ist reichlich eng, denn der Glacier-Express fährt auch noch auf Schmalspur. An der Strecke, die der Glacier-Express von St. Moritz nach Zermatt zurücklegt, ist alles einfach nur spektakulär: die Landschaft, die Streckenführung, die Tunnels das Matterhorn. Alles kaum zu toppen.

Auf unserer Tagesstrecke nach Brig passieren wir 280 von 291 Brücken und 80 von 91 Tunnels, Almen, Wiesen und liebliche Dörfer. Von St. Moritz geht die Fahrt zunächst über die Albulabahn (5.866 m), die zu den spektakulärsten Eisenbahnstrecken der Alpen zählt. Bei Filisur überquert der Zug den schwindelerregenden Landwasserviadukt und gelangt durch die wildromantische Rheinschlucht mit schroffen Felswänden und grünen Bergwiesen nach Disentis. Leider haben wir die spektakuläre Vorderrhein-Schlucht verpasst. Jetzt beginnt der Aufstieg auf den 2.043 m hohen Oberalppaß. In Serpentinen fährt der Glacier-Express nach Andermatt. Durch den 15 km langen Furka-Basistunnel geht die Fahrt weiter in den Kanton Wallis. Der Aufstieg Richtung Brig ist sehr langsam. Der Blick während der Fahrt auf das wechselnde Panorama mit dem Matterhorn im Mittelpunkt lässt keine Steigerungen mehr erwarten. Der Tiefblick auf sechs Gletscherströme mit den Hängen vom Monte Rosa bis zum Matterhorn ist beeindruckend.
Fahrer Joachim sollte per Bus und mit unserem Gepäck parallel zu uns unterwegs sein. Durch den Schneefall allerdings, sind die meisten Pässe geschlossen, so dass es ihm nicht möglich war uns rechtzeitig in Brig am Bahnhof abzuholen. Dem Wirt des Sporthotels Olympica aus Brig ist zu verdanken, dass er uns mit Kleinbussen abgeholt und zum Hotel gebracht hat. Joachim ist nämlich mit dem Bus und unserem Gepäck erst gegen 22.30 Uhr nach einer "Tortour"-fahrt über ca. 600 km in Brig eingetroffen. In der Zwischenzeit haben wir unsere Hotelzimmer bezogen, gut bürgerlich gegessen und uns im Sportcenter vergnügt. Sechs der Herren hatten ihren Spaß beim "Fuchsen", die Damen vergnügten sich beim "Canasta-Kartenspiel", andere Reiseteilnehmer wiederum beim Bowlen.
Am 16.05. zeitig in der Früh läutet der Wecker und mit dem Bus werden wir bei Bilderbuchwetter nach Täsch gebracht. Von hier startet die Bahn nach Zermatt. Die Fahrt nach Zermatt (auf 1.604 m Höhe) dauert nur zwölf Minuten. Stadt ohne Autos, also im Prinzip eine riesige Fußgängerzone. Schon auf der Fahrt ergeben s ich atemberaubende Ausblicke.

Auf dem Programm steht "Aufenthalt zur freien Verfügung".
Ein Teil der Gruppe macht sich auf den Weg zum Gornergrat, ein anderer Teil zum kleinen Matterhorn. Einen unvergesslichen Ausblick genießen die Teilnehmer, als sie 45 Minuten auf der Zahnstangenstrecke hinauf zum 3.089 m hoch gelegenen Gornergrat, bei einer max. Steigung von 200 % fahren. Zum einen ist diese Bergbahn die zweithöchste Bergbahn Europas, zum anderen gehört das Gornergrat zu den Orten, die man einmal im Leben besucht haben muss. Die sonnige, ganzjährig erreichbare Aussichtsplattform gilt als eine der schönsten weltweit. Wir sehen den höchsten Schweizer Berg, die Dufourspitze (4 634 m) inmitten des Monte-Rosa-Massivs, den zweitgrößten Gletscher der Alpen, den Gornergletscher, sowie 29 Berge, die über 4 000 m hoch sind. Und alles zum Greifen nah, auch das Matterhorn (4.478 m), ein dreieckige Felszahn, der in den Himmel ragt.
Die Mitreisenden, die zum Kleinen Matterhorn aufgebrochen sind, berichten von einer noch gewaltigere Berglandschaft als am Gornergrat, die Aussicht in die Ferne ist überwältigend. Man fährt von Zermatt aus mit dem Gletscher-Express nach Furi und von dort aus mit der Großgondel zum Trockenen Steg auf 2939 m, dann hat man schon Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze, an Höhe erreicht. Von hier aus startet die Luftseilbahn zum Klein Matterhorn, die einen auf 3820 m Höhe bringt. Die Fahrt mit dieser Gondel ist beeindruckend und furchteinflößend zugleich: Sie schwebt hoch über dem Tal, man ist kaum noch in der Lage, die Entfernung zum Boden abzuschätzen.

Nach dem Frühstück am 17.05. haben wir die Heimreise angetreten. Wir verlassen Brig und fahren das Rhonetal abwärts nach St. Léonard. Hier steht die Besichtigung des größten natürlichen unterirdisch liegenden Sees mit 6.000 m² Seefläche von Europa an (300 m lang und 20 m breit). Der Eingang zur Höhle liegt am Fuße von Weinbergen. Auf einer halbstündigen Bootsfahrt erfahren wir alles über die Geschichte des Sees mit seinem kristallklaren Wasser. Ein geschickter Führer rudert uns durch die Gewölbe der Grotte.
Die letzte Station unserer Schweiz-Reise ist das Wasserschloss Chillon. Es ist berühmt für seine Lage auf einer Felseninsel am Ostufer des Genfer Sees. Auf der Landseite der Festung befinden sich drei halbrunde Türme. Die Burg enthält große Repräsentationsräume für festliche Empfänge, aber auch gemütliche Wohnräume mit Wandmalereien und alten Kaminen. Die Burg diente den Grafen von Savoyen als Schlossresidenz. Über die Jahre diente die Burg als Zeughaus, Waffenlager, Invalidenhospital und auch als Gefängnis.
Bach Besichtigung des Wasserschlosses heißt es Abschied nehmen von der Schweiz, einem Land wie es vielfältiger nicht sein kann. Wir haben in den vier Tagen die raue Bergwelt der Viertausender ebenso erlebt wie das mediterrane Flair des Schweizer Südens. Wir haben Schweizer Deutsch ebenso gehört wie Italienisch, manchmal auch etwas Rätoromanisch. Dabei haben wir viele freundliche Menschen getroffen, immer hilfsbereit und oft recht lustig.

Am späten Nachmittag sind wir in Freiburg wieder heil angekommen. Wir verabschieden uns von vielen sympathischen Mitreisenden. Insgesamt war es wieder einmal eine schöne gemeinsame Reise. Wir hoffen alle, dass noch viele solche Reisen gemeinsam geplant und durchgeführt werden können.

HOG Deutschbentschek
Gerda Sehler

 
Bilder vom Kegelausflug



 Kegelausflug 2015



 Kegelausflug 2015



 Bregenzer Seebühne



 Städlezug in Vaduz 2015



 Schloss von Liechtenstein



 Regierungsgebäude von Vaduz



 Kathedrale St.Florien



 Das rote Haus



 Die fütstliche Gruft



 Hotel Grischuna



 Zug



 Dorfkirche in Zermatt



 President mit Bürgermeister




 

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